01.11.2025
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Manchmal ist Führung wie ein Wegweiser im Nebel: Die Richtung zählt mehr als perfekte Sicht.

Führungskräfte sollen coachen - manchmal braucht es aber einfach Führung

Manchmal ist Führung wie ein Wegweiser im Nebel: Die Richtung zählt mehr als perfekte Sicht.

Führungskräfte sollen coachen – während sie gleichzeitig über Abmahnungen und Beförderungen entscheiden. Dieses Dilemma beobachte ich in vielen Unternehmen.

Ich habe dazu eine grundlegende Überzeugung:
Coaching ist prozessorientiert und neutral.
Führung ist zielorientiert – oder sollte es zumindest sein.

Diese Unterscheidung erscheint simpel, verändert aber den Blick auf Führung fundamental.
Denn sie offenbart eine unbequeme Wahrheit:
Führung bedeutet, Partei zu ergreifen.
Für das Unternehmen.
Für Standards.
Für Ziele.

Ein Coach darf nicht bewerten.
Eine Führungskraft muss bewerten, um Orientierung zu schaffen.


Das Problem liegt nicht darin, Coaching-Methoden zu verwenden (im Gegenteil), sondern darin, die Rollen zu vermischen.

Wenn eine Führungskraft fragt: „Was denkst du, wie wir das lösen können?“, setzt sie ein wertvolles Coaching-Instrument ein.
Doch sie bleibt verantwortlich dafür, das Ziel klar im Blick zu behalten.

Darum geht es:

  • Coaching-Skills zu nutzen, ohne Führungsverantwortung preiszugeben.
  • Menschen zu entwickeln – aber mit klarer Richtung.
  • Zuzuhören, ohne die eigene Haltung zu verbergen.

Vielleicht ist das die entscheidende Führungskompetenz unserer Zeit:
Die Klarheit, zu erkennen, wann man Coach ist und wann Entscheider.

Und der Mut, beide Rollen bewusst und authentisch zu verkörpern.

=>Wie navigieren Sie zwischen diesen Rollen?

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